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Ich will ein Pony – das etwas andere Babyblog

Hi, bitte stellt euch kurz vor. Wer seid ihr und seit wann seid ihr Eltern?

Hallo Martin, wir sind Imme und Philipp. Philipp ist Webentwickler und Webenthusiast, ich bin von Beruf Politologin, aber vor allem leidenschaftliche Texterin und Autorin von einem ganzen Berg an Artikeln. Seit Dezember 2016 sind wir stolze Eltern eines Sohnes, der die Wohnung auf den Kopf stellt und jede Menge Worte spricht. Wahnsinn! Zu dritt wohnen wir in Frankfurt am Main.

Was hat sich in eurem Leben geändert, seit dem ihr Eltern geworden seid?

Eigentlich hat sich gar nicht so viel geändert. Wir reisen weiterhin viel, üben unseren Sport aus, besuchen Freunde, Familie und arbeiten an unseren Projekten. Unser Sohn ist bei allem dabei: Wir haben zum Glück ein sehr umgängliches Kind, das gerne Auto fährt, fliegt und stets neugierig auf alles ist. So konnten wir 2017 für 6 Wochen in die USA reisen und haben dort sowohl Urlaub gemacht, als auch an Ideen für unser Startup gearbeitet.

Ihr habt vor kurzem eure eigene Firma gegründet. Wie kam es zu der Idee und wie lang hat es gedauert bis ihr dann gestartet seid?

Zu unserem Onlinetagebuch hat uns unser Sohn inspiriert. Wir wollten unsere Babymomente mit unserer Familie teilen, die nicht um die Ecke wohnt, und haben dafür eine liebevolle Lösung gesucht, die zu dieser besonderen Zeit in unserem Leben passt. Öffentliche soziale Kanäle kamen dabei nicht für uns in Frage. Zum einen, weil wir unsere persönlichen Daten nicht von WhatsApp und Co. auslesen lassen wollten, zum anderen sind unsere Großeltern auch nicht auf Instagram oder anderen Plattformen unterwegs … Dadurch entstand die Idee, etwas Eigenes zu schaffen, etwas Persönliches, mit Hosting in Germany und besonders sicherem Datenschutz. All das bietet WhatsApp uns nicht. Dass man aus dem Tagebuch automatisiert als Fotobuch drucken kann, empfinden viele unserer Kunden als Belohnung für die Zeit, die sie in das Tagebuch stecken.

 

Ich will ein Pony ist unser erstes Start-up, allerdings ist das Thema Selbstständigkeit für uns nicht neu, da Philipp seit über zehn Jahren als freiberuflicher Webentwickler tätig ist. Von der Idee, aus dem für uns entwickelten Babytagebuch ein Produkt zu gestalten, das wir anderen Eltern anbieten, hat es ein Jahr gedauert. Es war ein Jahr, das mit jeder Menge Konzeptarbeit, Code und Herzblut gefüllt war

Wie schafft ihr das alles noch neben dem Elternsein?

Priorisierung ist alles! Wenn unser Kleiner mittags oder abends ins Bett schlüpft, kümmern wir uns um unser Start-up. Küche aufräumen und Wäsche aufhängen kann man auch mit Kind ganz prima 😉

Es fällt uns leicht, jede freie Minute für „Ich will ein Pony“ zu nutzen, weil wir so viel Freude daran haben. Wenn man etwas aus Begeisterung heraus tut, fühlt es sich nicht nach Arbeit an. Da wir uns beide halbtags um die Plattform kümmern, kommt jeder von uns dazu, seinen Teil zum Start-up beizutragen und hat trotzdem so viel Zeit wie möglich mit unserem Kind. Ich habe zu dem Thema Priorisierung übrigens einen Artikel geschrieben, weil wir schon öfter darauf angesprochen wurden: https://www.ich-will-ein-pony.de/de/prioritaeten-setzen

Was ist bisher eure größte Herausforderung?

Eltern zu überzeugen, dass auch sie es schaffen, ein Babytagebuch regelmäßig zu führen. Viele wünschen sich sehnlichst, ihre Erinnerungen nicht zu verlieren, haben jedoch das Gefühl, mit Kindern zu nichts mehr zu kommen. Daher fangen sie gar nicht erst an, etwas aufzuschreiben – und bereuen es später. Uns war es daher wichtig, ein Tagebuch zu schaffen, dessen Nutzung Spaß macht und das obendrein spielend leicht zu bedienen ist.

Es ist auch ein Produkt für Eltern, die nicht gerne viel schreiben oder sich als wenig kreativ ansehen. So kann man auch auf dem Spielplatz schnell mal einen Schnappschuss mit einer Überschrift in wenigen Minuten hochladen. Später freut man sich über jeden festgehaltenen Moment und erinnert sich an schon vergessene Dinge.

Genauso verhält es sich übrigens mit dem Fotobuch. Alle wollen ein Fotobuch, aber niemand hat Zeit eins zu gestalten. Deswegen gibt es das Fotobuch bei uns automatisiert und anpassbar.

Wenn ihr euch etwas wünschen dürftet, wie sieht euer Leben ins zwei Jahren aus?

Da wir es selbst als sehr wertvoll empfinden, unsere Erinnerungen für unseren Sohn festzuhalten, ist es uns ein Herzensanliegen, anderen Familien diese Möglichkeit zu bieten und wir hoffen natürlich, dass viele sie nutzen. Wir wollen daher weiter wachsen, unser Produkt vielen Eltern zugänglich machen, und uns dabei den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden bewahren.

 


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